Das Problem mit dem Wolf

…ist vor allem ein wirtschaftliches, aus dem sich weitere für Naturschutz, Landschaftsschutz und Deichschutz ergeben, weil alle drei Weidetierhaltung und insbesondere Schafhaltung benötigen.

Die Bayrische Landesanstalt für Agrarökonomie hat nun einmal ausgerechnet, welche Mehrkosten Abwehrmaßnahmen gegen den Wolf kosten würden. Es scheint sich um eine relativ vorsichtige Schätzung zu handeln, wenn ich da was von Zäunen knapp über einem Meter lese und der Behauptung, Pferde und Rinder könnten sich ja auch alleine Wehren. Die wahren Kosten spätestens, wenn der Wolf sich auch in Bayern wirklich ausgebreitet hat, dürften also noch viel größer sein.

  • Einmalige Investitionskosten zwischen 17000 und 27000 € pro Betrieb
  • jährliche Folgekosten für Abschreibung, Zinssatz und Unterhalt von 2500 €.
  • Bei Schafhaltung 1400 € und 44 Arbeitsstunden jährlich pro Herdenschutzhund und Betrieb, empfohlen werden mindestens zwei Hunde pro Herde

Oder einfach ausgedrückt: Die Kosten sind so hoch, dass Weidetierhaltung mit dem Wolf in Deutschland wirtschaftlich unmöglich wird.

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