Hitchcock

Mit seinen TV-Krimis konnte ich nie allzuviel anfangen, mit seinen legendären Kinofilmen teilweise schon eher, auch wenn sie natürlich etwas in die Jahre gekommen sind.

Womit ich auf jeden Fall immer etwas anfangen kann, sind Geschichten um skurrile Persönlichkeiten. Eine solche war Alfred Hitchcock offensichtlich, sofern dieser biographische Film mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle ihn einigermaßen wirklichkeitsgetreu darstellt (und wenn nicht, dann ist der Film zumindest sehr unterhaltsam).

Erzählt wird hier nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, die komplette Lebensgeschichte Hitchcocks, sondern tatsächlich nur die Entstehungsgeschichte seines größten Erfolges, einem damals bahnbrechenden und auch heute noch guckbaren Thriller namens „Psycho“.

Ich habe „Hitchcock“ neulich mal aus Langeweile und weil ich bei der momentanen Affenhitze (Dachwohnung, hurra) einfach nicht schlafen konnte, angemacht und dachte, ich penn dann einfach irgendwann ein. Stattdessen bekam ich 98 Minuten gute Unterhaltung mit zahllosen teilweise grotesken Details rund um die Entstehung von „Psycho“, wie zum Beispiel, dass Hitchcock wohl kurz nachdem er es selber gelesen hatte, einfach mal sämtliche Bücher seiner Romanvorlage aufkaufen ließ, damit auch ja niemand das Ende vorher kennen konnte.

Man muss weder ein Hitchcock-Fan sein oder einen seiner Filme jemals gesehen haben (okay, Psycho zu kennen wäre vielleicht nicht schlecht, notwendig ist es aber nicht), damit sich dieser Film für einen lohnt.

Gibt es aktuell auf Netflix zu sehen. Hier.

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