Kenneth O’Donnell

  • diente im Zweiten Weltkrieg bei der Air Force
  • studierte Jura in Harvard
  • wohnte in Harvard mit Robert Kennedy in einem Zimmer
  • wurde John F. Kennedys Wahlkampfleiter bei dessen Präsidentschaftskandidatur
  • wurde anschließend President Kennedys persönlicher Assistent
  • saß beim Kennedy-Attentat mit im Wagen
  • wurde im Film „Thirteen Days“ von Kevin Costner gespielt

Letztgenannter Film, der den Start in meinen heutigen Fernsehabend darstellt, ließ mich überhaupt auf die Idee kommen, mal zu gucken, wer der Typ eigentlich ist, um den sich der Film – abgesehen von der Kubakrise als zentrales Thema – die ganze Zeit dreht.

Eine interessante und auch tragische Randfigur der Weltgeschichte. Nach Kennedys Tod arbeitete er für dessen Bruder Robert in dessen Präsidentschaftswahlkampf. Bis dieser ebenfalls ermordet wurde. O’Donnel starb 1977 im Alter von nur 53 Jahren, wahrscheinlich auch Dank nach den Kennedy-Morden und missglückten eigenen politischen Kandidaturen immer stärker werdendem Alkoholkonsum.

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